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Inka erzählt...

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#mustangblogover

 

Ach ihr Lieben… ich als die Älteste im Bunde Pony-Schuster habe es schon schwer manchmal… Viele von euch haben bestimmt Paolas letzten Blogeintrag gelesen…HAHAHA! Ich habe mich totgelacht, als ich den gelesen habe… das Prinzesschen ist wohl noch etwas naiv und bevor mein kleines Smarty-Monster auch noch auf dumme Gedanken kommt und euch Märchengeschichten erzählt, mache ich jetzt mal einen ordentlichen Real Talk mit euch.

 

Sagen wir es mal so, Paolas Traum war etwas…naja realitätsfremd halt. Genauso stellen viele von euch sich vielleicht das Leben eines Mustangs vor, aber in Wirklichkeit sieht das ganz anders aus!! Nichts mit viel frischem Gras und nur einen auf happy Lifestyle machen, wild, frei, stark und ungezähmt. Tatsache ist, dass es in Nordamerika mittlerweile viel zu viele Mustangs gibt und wisst ihr was das bedeutet?? Zu wenig Futter für alle! Also das wäre ja mal gar nichts für mich, schließlich könnte ich iiiimmmmer essen – Essen ist ja wohl auch super wichtig.

 

Jedenfalls herrscht dort drüben ein echter Kampf ums Überleben. In der freien Natur besteht ja eh immer schon eine natürliche Selektion (nur die Stärksten überleben – jaja heute lernt ihr mal richtig viel von mir, ich weiß ja schließlich Bescheid…), aber nun sind die Bedingungen noch härter geworden. Die Herden werden immer größer, während der Platz und das Futter immer weniger wird… denn die ganzen Farmer brauchen immer mehr Land für ihr Vieh. Und so kommt es, dass viele Mustangs schlimme Hungertode erleiden. Mir wird ganz schlecht, wenn ich an die Bilder denke, die Julia mir dazu gezeigt hat (deswegen fresse ich im Moment auch vorsichtshalber mal noch mehr als sonst schon).

 

Nun kommt das BLM (Bureau of Land Management) ins Spiel. Die sind nämlich für die Mustangpopulation zuständig und achten darauf, dass nicht zu viele Mustangs in der freien Wildbahn sind, damit sie genügend zum Fressen haben. Die Restlichen, also quasi „zu vielen“ Mustangs, kommen dann in Auffangstationen. Doch jetzt kommt der Haken: Dort sind sie nicht nur für ein paar Wochen, nein, da müssen die Mustangs leben, bis sie adoptiert oder gekauft werden. Aber natürlich wissen nur ganz wenige Menschen, dass man Mustangs dort kaufen kann und dementsprechend finden auch nur Wenige ein neues zu Hause. Der Rest wartet und wartet und wartet jeden Tag darauf, dass ein lieber Mensch sie mitnimmt und ein Freund fürs Leben wird. Und soll ich euch mal was sagen? 47 000 Mustangs leben momentan in den Auffangstationen!! 47 000 magische Wesen, die ein neues zuhause verdient hätten. Und soll ich euch mal etwas noch Verrückteres sagen?? Es leben gerade mal um die 20 Mustangs bisher in Deutschland, 20 halloooooo?? Könnt ihr das glauben?

 

Also ich finde, dass wir alle, Pferde und Menschen, wir müssen doch etwas dafür tun, dass wir den Mustangs helfen, oder meint ihr nicht? Ich bin davon überzeugt! Und falls ihr auch helfen möchtet, dann hilft es alleine schon, wenn ihr einfach vielen Menschen von der Situation der Mustangs erzählt, so wie ich heute zum Beispiel. Je mehr davon wissen, desto mehr Mustangs können ein neues Heim finden. Ach ja… und falls ihr selber überlegt, einen Mustang zu kaufen und ihr euch aber noch nicht sicher seid, dann könnt ihr euch einfach ein Ticket zum Mustang Makeover holen (3.-5. August). Hier könnt ihr sehen, wie viel und wie vielseitig 22 Mustangs in nur 100 Tagen gelernt haben ….. und natürlich könnt ihr euch dann auch direkt euren eigenen Mustang ersteigern, wenn ihr möchtet…hihi. Ich bin jedenfalls schon ganz gespannt, was Julia und Marina erzählen, wenn sie vom Mustang Makeover zurück sind.

 

So Leute, macht’s gut und bis bald.

Inka

 


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Kommentare: 4
  • #1

    Clara (Freitag, 06 Juli 2018 23:13)

    Voll süß ��❤️

  • #2

    Laura (Montag, 09 Juli 2018 21:51)

    Da hat Inka auf jeden Fall recht��
    Wann fährst du das nächste Mal zum Turnier??
    Bist du beim CHIO ??

  • #3

    Marina Faaaannnnn❤️ (Samstag, 03 November 2018 18:05)

    Inka löst auf ! ;-)

  • #4

    Pferdemädchen (Sonntag, 25 November 2018 10:21)

    Inka ist auf jeden Fall informiert!